JRK-Bundeswettbewerb 1995

Schmelz (isi, SZ). „Farbe bekennen  – Menschlichkeit zeigen“ – so lautete der Themenschwerpunkt des DRK Bundeswettbewerbes (Altersstufe 11 bist 13 Jahre), der kürzlich in Heidelberg ausgetragen wurde. Das Saarland wurde hier durch die Gruppe des Jugendrotkreuzes Schmelz unter Leitung von Gisela Schwarz vertreten, wobei der Teilnahme ein Sieg beim Landeswettbewerb in Homburg vorausging.

Schon hier glänzte die Crew mit Silke Tonner, Eva Klauck, Jennifer Knipper, Kerstin Breitkopf, Florian Böttcher und Dominic Jung mit einer hervorragenden Leistung in allen Bereichen. Erstmal seit Besteen des Schmelzer Jugendrotkreuzes, so Leiterin Gisela Schwarz stolz, habe man einen Landessieg erringen können. Seit 1965 besteht die Jugendgruppe des DRK und zählt derzeit 35 Mitglieder.

Und auch bei dem Bundeswettbewerb lehrten die Schmelzer insgesamt 18 gegnerischen Mannschaften das Fürchten. Mit einem sechsten Platz in der Gesamtwertung und einem hervorragenden dritten Platz im Bereich Sport und Spiel wurde das anvisierte Ziel erreicht. Dass es letztendlich nicht zum Sieg reichte, begründeten die Kids selbst im Rahmen einer Ehrung bei Bürgermeister Armin Emanuel damit, dass gestellte Aufgaben im Bereich der Ersten Hilfe nicht perfekt gelöst werden konnten.

Schwierige Aufgaben waren beim Wettbewerb von den Jugendlichen zu meistern

Dennoch Bürgermeister Armin Emanuel zeigte sich außerordentlich stolz auf das Erreichte und übergab den Jugendlichen Buchgeschenke.

Schwierige Aufgaben aus den Bereichen musische Bildung, soziales Engagement, Rot-Kreuz-Wissen, Sport-Spiel und Freizeit.

Erste Hilfe waren beim Bundeswettbewerb zu meistern. Gut vorbereitet und in hervorragender Teamarbeit leisteten die Jugendrotkreuzler die gestellten Aufgaben. Ein Thema des Wettbewerbes waren die Lebensumstände von Kindern in der dritten Welt und hier insbesondere die Kinderarbeit. Beispielsweise hatten die Teilnehmer die Aufgabe, zeichnerisch auf einem T-Shirt die Lebensweise der Kinder in der dritten Welt darzustellen. Eine kritische Beurteilung des eigenen Konsumverhaltens war Bestandteil beim Test des Rot-Kreuz-Wissens.

Im Bereich Soziales Engagement war der Umgang mit Behinderten das Thema. Hier mußte ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel für Blinde hergestellt werden, das dann mit verbundenen Augen selbst getestet wurde. Im Bereich Sport-Spiel-Freizeit waren Geschicklichkeitsspiele zu bewältigen. Ein theoretischer und praktischer Test in Erster Hilfe, bei dem sich die Teilnehmer einzeln und in der Gruppe bewähren mußten, schloß die Aufgabenbereiche ab.